Lu Tian M.A.

Languages and Cultures of the Silk Road (Silk Road)
Ostasiatische Kunstgeschichte
Kunsthistorisches Institut
Koserstr. 20
14195 Berlin
Hochschulausbildung
09/2017 – 12/2020
Master of Arts, Studienfach: Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Ostasien, Freie Universität Berlin
09/2012 – 07/2016
Bachelor of Arts, Studienfächer: Weltgeschichte im Hauptfach & Kunstgeschichte im Nebenfach, Peking Universität
07/2014 – 08/2014
Studentin der Sommerschule, Studienschwerpunkt: westliche Kunstgeschichte, York Universität, Edinburgh Universität
Berufserfahrung
Seit 06/2024
Wissenschaftliche Museumsassistentin (Volontärin) am Museum für Asiatische Kunst, SMB
06/2018 – 06/2020
Studentische Projektmitarbeiterin des Buchprojekts Making China Modern von Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, Freie Universität Berlin
06/2016 – 10/2016
Projektmitarbeiterin von Prof. Dr. Zhu Qingsheng für den 34. Weltkongress für Kunstgeschichte, Peking Universität
09/2015 – 12/2015
Praktikantin in der Abteilung für chinesische Keramiken und Kunsthandwerke bei Christie’s Culture and Art Co. Ltd (Außenstelle in Peking)
Weiteres
11/2022 – 11/2024
Stellv. studentische Vertreterin im Promotionsprogramm Languages and Cultures of the Silk Road
Die Shikchin-Tempelanlage an der Nördlichen Seidenstraße: Stilistische Untersuchung und visuelle Rekonstruktion anhand von Fundobjekten aus dem 4. bis zum 13. Jahrhundert
Vor mehr als tausend Jahren erlebte die Oasenstätte Yanqi an der Nördlichen Seidenstraße, im heutigen autonomen Gebiet Xinjiang, eine Blütezeit des Buddhismus. In ihrem Zentrum stand Shikchin, die größte buddhistische Tempelanlage der Region. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trugen europäische, japanische und russische Expeditionen einen großen Teil ihrer Ausstattung ab. Skulpturen, Wandmalereien und Handschriften, die einst zusammengehörten, befinden sich heute in Sammlungen auf mehreren Kontinenten, ohne dass ihr ursprünglicher Zusammenhang noch erkennbar wäre.
Die vorliegende Arbeit führt diese verstreuten Bestände wieder zusammen und untersucht sie in ihrem räumlichen und historischen Kontext. Für fünf Höhlen und Tempelbauten wird das ikonografische Programm rekonstruiert. Dabei tritt eine frühe Form uigurischer Kunst hervor, die in der bisherigen Forschung wenig Beachtung gefunden hat. Zugleich zeigt sich, dass Yanqi innerhalb des Tarimbeckens eine vermittelnde Rolle bei der Weitergabe buddhistischen Kunstwissens zwischen Kucha, Turfan und Khotan einnahm.
Diese Dissertation wurde gefördert durch ein Promotionsstipendium des Einstein Center Chronoi.
In print
"Tracing nakṣatras in Central Asia: Astrological Knowledge at the Intersection of the Silk Roads". Proceedings of the Sixth International Conference on Turfan Studies, Yuelu Publishing House, 2026, 322–46.
2022
"Muzang liyi zhong de shanshui: yi Han Xiu mu chutu de shanshuihua wei li墓葬禮儀中的山水:以韓休墓出土的山水畫為例". Art Panorama Gallery美術大觀, Nr. 4 (2022): 85-95.
2019
"The Shanpula Tapestry: Cultures Woven Together on the Silk Roads". In Reports on the Joint Workshop of the Faculty of Intercultural Studies and Global Human Sciences, Kobe University and the Institute of Art History, East Asian Art History, Freie Universität Berlin, 79-90. Kobe: Kobe University, 2019.
2017
"2015年新媒體藝術研究綜述[Jahresbericht über neuen Medienkunst im Jahr 2015 in China]". In Annual of Contemporary Art of China 2015, 48-51. Guilin: Guangxi Normal University Press Group, 2017.
2015
"2014年中國新媒體藝術研究報告[Jahresbericht über neuen Medienkunst im Jahr 2014 in China]". In Annual of Contemporary Art of China 2014, 96–112. Guilin: Guangxi Normal University Press Group, 2015.
