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Florian Birkner M.A.

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Landscape Archaeology and Architecture (LAA)

Klassische Archäologie

Adresse
Freie Universität Berlin
Institut für Klassische Archäologie
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin

Akademischer Werdegang

seit 01/2022
Doktorand an der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) im Promotionsprogramm Landscape Archaeology and Architecture (LAA)

02/2020 – 12/2022
Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Koordination und Redaktion der Reihe „Archaeology and Economy in the Ancient World. Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018 “ sowie Mitarbeit in den Projekten „Das Handwerkerviertel von Selinunt. Die Töpferwerkstatt in der Insula S16/17-E“ & „Cerveteri. Die Nekropole von Monte Abatone“

10/2016 – 01/2020
Studium der Archäologischen Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Klassische Archäologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit Abschlussgrad Master of Arts (M.A.). Thema der Masterarbeit: „Die Steinbrüche griechischer Kolonien auf Sizilien“

01/2017 – 01/2020
Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mitarbeit in Projekten von Prof. M. Bentz sowie beim Konferenzband M. Bentz – T. Helms, Craft Production Systems in a Cross Cultural Perspective, Studien zur Wirtschaftsarchäologie 1 (Bonn 2018)

06/2017 – 02/2018
Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss am Archäologischen Institut der Universität zu Köln im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Die Antikensammlung der Grafen von Manderscheid-Blankenheim (Eifel)“

2015
Werkvertrag beim Exzellenzcluster 264 – Topoi im Rahmen des Projektes „Bathing Culture and the Development of Urban Space: Case Study Pompei”

10/2012 – 07/2013
Stipendiat im Programm Erasmus+ an der Università degli Studi Suor Orsola Benincasa, Neapel (Italien)

10/2010 – 09/2016
Studium Altertumswissenschaften mit dem Kernfach Klassische Archäologie an der Freien Universität Berlin mit Abschlussgrad Bachelor of Arts (B.A.), Thema der Bachelorarbeit: „Die Wandmalereien der römischen Villa von Boscotrecase“

Feldprojekte

2019 – 2021
Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Cerveteri. Die Nekropole von Monte Abatone“ (Universität Bonn; Leitung: Prof. Dr. Martin Bentz)

2015 – 2018
Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Bathing Culture and the Development of Urban Space: Case Study Pompei” (Exzellenzcluster 264 – Topoi; Leitung: Prof. Dr. Monika Trümper)

2017
Teilnahme an der Sondierungskampagne des Projektes „Der Forumstempel und das Comitium von Paestum“ (Universität Bonn; Leitung: PD Dr. Jon Albers)

2014 & 2015
Teilnahme an den archäologischen Ausgrabungen im samnitischen Heiligtum von Pietrabbondante (Istituto Nazionale di Archeologia e Storia dell’arte Roma; Leitung: Prof. Dr. Adriano La Regina)

2013
Teilnahme an der Ausgrabung in der Casa di Marco Fabio Rufo in Pompeji (VII. 16. 17–22) im Rahmen des Projektes "Insula Occidentalis – Case sulle mura" (Università degli Studi Suor Orsola Benincasa; Leitung: Prof. Dr. Umberto Pappalardo)

2012 & 2013
Teilnahme an der Lehr- und Forschungsgrabung „Die frühmittelalterliche Befestigung auf dem Veitsberg“ (Friedrich-Schiller-Universität Jena; Leitung: Dr. Petra Wolters)

Die Bedeutung von Stein als Baumaterial in griechischen Siedlungen des westlichen Mittelmeerraumes (Working Title)

Beim Dissertationsvorhaben wird der Faktor Zeit als Ressource in der Steinindustrie der westgriechischen Siedlungen im Zeitrahmen vom 8.–3. Jh. v. Chr. untersucht. Die Verwendung von bearbeitetem Stein ist für die urbanistischen Ausbau- und Erweiterungsprozesse der griechischen Siedlungen des westlichen Mittelmeerraumes von elementarer Bedeutung. Die Siedlungen, die ab dem 8. Jh. v. Chr. von Siedlern aus dem griechischen Mutterland entlang der Küsten von Unteritalien und Sizilien gegründet wurden, eignen sich für solch eine Studie besonders gut, da in diesen die Monumentalisierungsprozesse, die im gesamten griechischen Kulturkreis ab der 2. Hälfte des 7. Jhs. v. Chr. vorkommen, besonders stark auftreten und durch die archäologische Forschung ergiebig erforscht wurden. Es soll herausgestellt werden, wie viele Quantitäten für die Großbauten – Tempel und Stadtmauern – abgebaut, transportiert und verwendet wurden, um darauf aufbauend den Faktor Zeit in diesen Prozessen zu ermitteln. In einer Makroanalyse sollen für zwölf Siedlungen die naturräumlichen Bedingungen, der Zugang zu qualitätsvollem Gestein und die Steinbrüche untersucht werden. In einer Mikroanalyse soll für zwei Fallbeispiele dann eine Quantifizierung der verbauten Gesteinsvolumina vorgenommen werden, um mittels Modellen wie einer chaîne opératoire die beteiligten Personen, Arbeitsabläufe und Spezialisierungen ermitteln zu können, die direkten Einfluss auf den Faktor Zeit haben. Versuche zur Quantifizierung der Steinindustrie sind vielfach entweder für Steinbrüche im östlichen Mittelmeerraum oder für die römische Wirtschaft vorgenommen worden, jedoch noch nicht für die westgriechischen Siedlungen.

Diese Dissertation wird gefördert durch ein Promotionsstipendium des Einstein Center Chronoi.

2019/2020

Dennis Beck – Martin Bentz – Florian Birkner – Christian Briesack – Valentina Carafa – Alessandra Coen – Federica Galiffa – Fernando Gilotta – Luca Lucchetti – Marina Micozzi – Carmelo Rizzo, Die Monte Abatone-Nekropole von Cerveteri. Vorbericht zur Grabungskampagne 2019, KuBA 9/10, 2019/2020, 59–68

Schlagwörter

  • Landscape Archaeology and Architecture (LAA)
  • WiSe 2021/2022