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Sebastian Olschok M.A.

olschok_sebastian

Landscape Archaeology and Architecture (LAA)

Prähistorische Archäologie

06/2014     
DAI/Madrid – Ausgrabung: Islamische Villa und Gartenanlage

10/2013 – 04/2014     
Grabungsleiter Firma Archbau

01/2013 – 09/2013     
Grabungszeichner LfD Hessen

2011 – 2013     
4 Grabungskampagnen Spätantike auf Elephantine (Ägypten)

03 – 04/2009 & 2011     
BAI – Tall Zira‘a

01 – 03/2008     
FU – Sechin Bajo Projekt (Peru)

08 – 12/2007     
DAI/KAAK – Nasca/Palpa Projekt (Peru)

Seit 2005
Grabungstätigkeiten für LfD Hessen, Universitäten Bamberg und Marburg, sowie Firmen Archbau und Heyse

08/2007 – 09/2012     
Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung

10/2005 – 09/2012     
Magisterstudium der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Ur- und Frühgeschichte und Denkmalpflege an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Der sogenannte "Wirtschaftskomplex" im Deir Anba Hadra (Assuan/Ägypten). Lebensmittelverarbeitung in einem oberägyptischen Kloster

Ziel der Dissertation war die bauforscherische und archäologische Dokumentation und Interpretation des Wirtschaftskomplexes des Deir Anba Hadra, eines koptischen Klosters auf der Westseite des Nils gegenüber von Assuan (Südägypten). Auf dieser Grundlage sollte die technische Entwicklung der Spätantike und des frühen Mittelalters in Ägypten und die Rolle der Klöster in der ägyptischen Gesamtwirtschaft untersucht werden. Diese Meta-Fragestellung trat im Laufe der Arbeiten in den Hintergrund, da ersichtlich wurde, dass der Komplex fast ausschließlich der Klosterversorgung diente und dass nur wenige Vergleichsbefunde bekannt und ausreichend publiziert sind. Der Wirtschaftskomplex erhielt vor anderen Untersuchens werten Gebäuden des Deir Anba Hadra, wie etwa dem Wohnbau, den Vorzug, da hier sehr viele Um-und Anbaumaßnahmen stattfanden und diese durch die noch hoch anstehenden Mauern nachvollziehbar sind. Durch die hier feststellbaren Bauphasen kann auf die Entwicklung des gesamten Klosters zurückgeschlossen werden. Außerdem sind die zahlreich erhaltenen Produktionsanlagen in Verbindung mit der Klosterentwicklung wichtige Zeugnisse der lokalen Wirtschaftsgeschichte.