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Chiara Schoch M.A.

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Landscape Archaeology and Architecture (LAA)

Vorderasiatische Archäologie

12/20122018    
Promotion im strukturierten Promotionsprogramm LAA der BerGSAS, finanziert durch ein Stipendium des Exzellenzclusters Topoi

05/2010 – 11/2012     
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Bergbaumuseum, Bochum,
Projekt: "Früher Bergbau und Metallurgie Anatoliens"

10/2002 – 04/2010     
Studium Vorderasiatische Archäologie, Prähistorische Archäologie und Altorientalistik an der Freien Universität Berlin

Spinnwirtel, Wolle und Textilien. Die Aneignung und Nutzung von Wolle im 7. bis 3. Jt. v.u.Z. in Westasien

Ziel der Dissertation war es, die Anfänge der Nutzung und die anschließende Verbreitung des textilen Rohstoffes Wolle im 7. bis 3. Jt. v.u.Z in Westasien zu erforschen. Die Fragestellung ergibt sich aus der Annahme, dass sich die Haarstruktur von wilden Schafen und frühen domestizierten Schafen nicht für die Herstellung von Textilien eignet. Ab dem 3. Jt. v.u.Z. häufen sich archäologische und schriftliche Belege für eine intensive Nutzung von Wolle für Textilien. Für den Zeitraum zwischen der Domestikation der Schafe und der schriftlichen Dokumentation der Nutzung von Wolle werden in der vorliegenden Dissertation neue Hypothesen zur Entwicklung der Textilherstellung vorgestellt. Diese Hypothesen wurden auf Grundlage einer Untersuchung von Spinnwirteln entwickelt.

Die Dissertation entstand im Rahmen der Forschungsgruppe A-4 The textile revolution des Exzellenzcluster 264 Topoi.