Stefan Härtel M.A.

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Languages and Cultures of the Silk Road (Silk Road)

Iranistik

Adresse
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Institut für Iranistik
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin

10/2018 – 03/2019     
Lehrbeauftragter am Institut für Iranistik der Freien Universität Berlin

06/2018 – 12/2018     
Mitarbeit am Projekt Corpus Avesticum Berolinense

04/2018 – 09/2018     
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Iranistik der Freien Universität Berlin

seit 04/2016     
Promotionsstudent am Institut für Iranistik der Freien Universität Berlin

07/2013 – 07/2015     
Wissenschaftliche Hilfskraft im Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung“, Teilbereich C03 „Interaktion und Wandel orientalischer Rechtssysteme. Transfer normativen Wissens am Beispiel des zoroastrischen und islamischen Rechts (7.–11. Jh.)“

10/2011 – 03/2015     
Masterstudium der Iranistik an der Freien Universität Berlin

seit 02/2011     
Kunst- und Kulturvermittler an den Staatlichen Museen zu Berlin

04/2007 – 09/2011     
Bachleorstudium der Geschichte und Kultur des Vorderen Orient Schwerpunkt Iranistik an der Freien Universität Berlin

10/2005 – 03/2007     
Studium der Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Rabatak-Inschrift

Mein Dissertationsprojekt "Kommentierung, Kontextualisierung und Interpretation der Rabatak-Inschrift" beabsichtigt, die historischen Informationen aus der Rabatak-Inschrift durch philologische Vergleiche und Kontextualisierungen mit anderen mitteliranischen Texten zu analysieren. Diese Vorgehensweise ist in dem Sinne ein Novum, da sie die Zeit der Kushan in den Kontext der iranischen Philologie stellt. Obwohl es seit langem bekannt ist, dass die baktrische Sprache mit dem Sogdischen und Parthischen eng verwandt ist, wurde eine umfassende Untersuchung der baktrischen Inschriften der Kushanzeit und dem Material anderer mitteliranischer Sprachen bislang noch nicht durchgeführt. Es besteht die Hoffnung, dass eine solche Untersuchung dazu dienen wird, die iranischen Grundlagen des Kushanreiches besser zu verstehen und dadurch der Erforschung der zentral- und südasiatischen Geschichte neue Impulse geben wird. Zusätzlich werden archäologische Ergebnisse in die inhaltliche Analyse der Rabatak-Inschrift einbezogen um den historischen Erkenntnisgewinn zu erweitern.

2019 i.V.     
S. Härtel, Rezension zu N. Sims-Williams - F. de Blois, Studies in the Chronology of the Bactrian Documents from Northern Afghanistan, Orientalische Literaturzeitschrift.

S. Härtel - G. Markov, Turkish Great Chess and Chinese Whispers: Misadventures of a Chess Variant.