Rolf Sporleder M.A.

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Ancient Object(s) and Visual Studies (AOViS)

Klassische Archäologie

Adresse
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Archäologie
Lehrbereich Klassische Archäologie
Winckelmann-Institut
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Studium

10/2014 – 03/2018     
Studium der Klassischen Archäologie (Master) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Thema der Abschlussarbeit: „Apollon auf Campanareliefs – Komplize der augusteischen Bildsprache?“

09/2015 – 02/2016     
Erasmussemester an der Uludağ-Üniversitesi in Bursa (Türkei)

10/2011 – 09/2014     
Studium der Archäologie & Kulturwissenschaft (Bachelor; Beifach: Geschichte) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Thema der Abschlussarbeit: „Die Athena aus Piräus - Zwischen Klassik und Klassizismus“

Berufliche Erfahrungen

06/2013 – 02/2018     
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Muth (Klassische Archäologie) an der HU Berlin

Praktika/Projekte

03/2017     
Praktikum an der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin

2016 – 2018     
Konzeption, Realisierung und Vermittlung der Ausstellung „Laokoon – Auf der Suche nach einem Meisterwerk“ im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der HU Berlin

02/2016 – 03/2016     
Praktikum an der Antikensammlung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg

2014 – 2015     
Konzeption, Realisierung und Vermittlung der Ausstellung „Forum Romanum 3.0“ im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der HU Berlin

2012 – 2014     
Teilnahme am internationalen studentischen Forschungsprojekt Q-Kolleg der HU Berlin in Kooperation mit der Universität Nottingham

Campanareliefs - eine römische Kunstgattung?

Am Beispiel der sog. Campanareliefs untersuche ich die Entstehung eines spezifisch römischen Kunstbewusstseins. Die Erforschung dieser Gattung des ‚decor‘ bestimmen seit jeher verschiedene Topoi: Die römische Kunst sei nur eine Nachahmung der griechischen; Werke aus Ton seien niedere Kunstwerke; die römische Kunst sei ab dem ersten Jh. v. Chr. stets im Kontext der politischen Interessen einer Herrscherfigur zu verstehen.

Ausgangspunkt für die Betrachtungen dieser Topoi bilden die Campanareliefs der Berliner Antikensammlung. Besonders den genuin römischen Bildthemen wie Wagenrennen im Circus, Gladiatorenkämpfe oder Siegesmotive wurde bisher wenig Beachtung geschenkt. Durch meine Untersuchungen gewinne ich ebenso allgemeine Erkenntnisse über die römische Kultur.

2017     
R. Sporleder, Die Laokoongruppe im Wandel der Zeit und des Geschmacks. Zwischen Vergessen und (Wieder-) Entdecken vom 16. bis 19. Jahrhundert, in: S. Muth (Hrsg.), Laokoon. Auf der Suche nach einem Meisterwerk (Rahden 2017) 161–170

2015     
R. Sporleder, The Bassae-Frieze. 200 Years of Guesswork, in: C. Klose – L. C. Bossert – W. Leveritt (Hrsg.), Fresh Perspectives on Graeco-Roman Visual Culture 23-33 <https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/18528> (11.12.2017)