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Rolf Sporleder M.A.

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Ancient Objects and Visual Studies (AOViS)

Klassische Archäologie

Adresse
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Archäologie
Lehrbereich Klassische Archäologie
Winckelmann-Institut
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Studium

08/2021  12/2021
Gastsemester an der Harvard University, im Fall term 2021

seit 10/2018
Promotionsstudium an der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) im Programm Ancient Objects and Visual Studies (AOViS). Ab 1/2019 Stipendiat des Einstein-Zentrums "Chronoi – Time and Awareness of Time in Ancient Societies"

10/2014 – 03/2018     
Studium der Klassischen Archäologie (Master) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Thema der Abschlussarbeit: „Apollon auf Campanareliefs – Komplize der augusteischen Bildsprache?“

09/2015 – 02/2016     
Erasmussemester an der Uludağ-Üniversitesi in Bursa (Türkei)

10/2011 – 09/2014     
Studium der Archäologie & Kulturwissenschaft (Bachelor; Beifach: Geschichte) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Thema der Abschlussarbeit: „Die Athena aus Piräus - Zwischen Klassik und Klassizismus“

Berufliche Erfahrungen

06/2013 – 02/2018     
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Muth (Klassische Archäologie) an der HU Berlin

Praktika/Projekte

03/2017     
Praktikum an der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin

2016 – 2018     
Konzeption, Realisierung und Vermittlung der Ausstellung „Laokoon – Auf der Suche nach einem Meisterwerk“ im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der HU Berlin

02/2016 – 03/2016     
Praktikum an der Antikensammlung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg

2014 – 2015     
Konzeption, Realisierung und Vermittlung der Ausstellung „Forum Romanum 3.0“ im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der HU Berlin

2012 – 2014     
Teilnahme am internationalen studentischen Forschungsprojekt Q-Kolleg der HU Berlin in Kooperation mit der Universität Nottingham

Gremientätigkeit

12/2019 – 03/2022
Stellv. studentischer Vertreter im Promotionsprogramm Ancient Objects and Visual Studies

Campanareliefs – eine römische Kunstgattung?

Am Beispiel der sog. Campanareliefs untersuche ich gattungsspezifische Charakteristika der Gestaltung, Funktion und Wahrnehmung ihrer Bilder. Die Erforschung dieser Gattung des römischen decorum bestimmen seit jeher verschiedene Topoi: Die römische Kunst sei nur eine Nachahmung der griechischen; Werke aus Ton seien niedere Kunstwerke; die römische Kunst sei ab dem ersten Jh. v. Chr. stets im Kontext der politischen Interessen einer Herrscherfigur zu verstehen. Ausgangspunkt für die Betrachtungen dieser Topoi bilden die Campanareliefs der Berliner Antikensammlung. Ziel ist es, die Bilder in ihren kunst- und kulturhistorischen Rahmen und ihren Nutzungskontext einzuordnen und damit den Einfluss auf und die Interessen an der Gestaltung durch Produzent:innen, Auftraggeber:innen und Betrachter:innen zu analysieren. Auf diese Weise bestimme ich den Wert einer Objektgattung, die bisher meist übersehen wurde.

Diese Dissertation wird gefördert durch ein Promotionsstipendium des Einstein Center Chronoi.

2019
Herausgeberschaft:
J. Bartz – M. Müller – R. F. Sporleder (Hrsg.), Augustus immortalis. Aktuelle Forschungen zum Prinzeps im interdisziplinären Diskurs. 25. – 27. Oktober 2019, Interdisziplinäres Symposion in Berlin (Berlin 2020) https://doi.org/10.18452/22206

Aufsatz:
R. F. Sporleder, Augusteische Mythen – private Staatsreliefs? Eine kritische Analyse mythologischer Szenen auf Kleinkunst, in: J. Bartz – M. Müller – R. F. Sporleder (Hrsg.), Augustus immortalis. Aktuelle Forschungen zum Prinzeps im interdisziplinären Diskurs. 25. – 27. Oktober 2019, Interdisziplinäres Symposion in Berlin (Berlin 2020) 121-130 https://doi.org/10.18452/22215

2017     
R. Sporleder, Die Laokoongruppe im Wandel der Zeit und des Geschmacks. Zwischen Vergessen und (Wieder-) Entdecken vom 16. bis 19. Jahrhundert, in: S. Muth (Hrsg.), Laokoon. Auf der Suche nach einem Meisterwerk (Rahden 2017) 161–170

2015     
R. Sporleder, The Bassae-Frieze. 200 Years of Guesswork, in: C. Klose – L. C. Bossert – W. Leveritt (Hrsg.), Fresh Perspectives on Graeco-Roman Visual Culture 23-33 <https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/18528> (11.12.2017)