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Stipendiat Anev

Dipl.-Theol. Darko Anev

 
Humboldt-Universität zu Berlin
Protestant Theology

Postanschrift:
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Christentum und Antike
Burgstr. 26, 10178 Berlin

PhD Project

Durch die Untersuchung der johanneischen Narrativität im Johannesevangelium soll geklärt werden, inwieweit die These, dass die Rettung im Johannesevangelium implizit eine Räumlichkeit beinhaltet, zutrifft und vor welchem Hintergrund diese zu interpretieren ist. Die Räumlichkeit bei Johannes ist als ein Konzept der Erzählung gedacht und bildet im Zusammenhang mit den wichtigen theologischen Aussagen die Struktur des Evangeliums. Es bleibt zu klären, welche Dimension der räumliche Aspekt bei Johannes hat und ob dieser eine Verstehensstrategie des Johannes ist. Die Intention der johanneischen Narrativität bildet eine kunstvolle metaphorische Steigerung. Die Fragestellungen in diesem Zusammenhang sind: Unter welcher Perspektive wurde die Rettung räumlich beschrieben? Und weiter: Welche Deutungen der Räumlichkeit eröffnen sich im Johannesevangelium aufgrund dieses komplexen Verständnishorizontes? Diese Ausgangssituation ermöglicht eine Herangehensweise, die die unterschiedlichen Perspektiven berücksichtigt und zulässt, verschiedene Schwerpunkte festzulegen und zu erörtern.

Die Dissertation entsteht im Rahmen der Forschungsgruppe C-2 Space and metaphor in cognition, language, and texts des Exzellenzcluster 264 Topoi.

Curriculum Vitae

2017 Wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät (Lehrstuhl Neues Testament) der Universität St. Kirillus und Methodius – Skopje
10/2014 – 10/2017 Student im Promotionsstudium „Sprachen und Texte antiker Kulturen / Ancient Languages and Texts“ der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS)
07/02014 Aufnahme in die Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin
2009 Wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät (Lehrstuhl Neues Testament und altgriechische Sprache bzw. neutestamentliches Griechisch) der Universität St. Kirillus und Methodius – Skopje
2009 Zulassung zum Studium an der Universität Regensburg, Studiengang: Katholische Theologie (kein Abschluss).
2008 – 2009 Ostkirchliches Institut Regensburg, Sprachkurs: "Deutsch im Kontext von Glaube und Kirche", ausgerichtet auf Theologiestudenten, die eine Spezialisierung in ihrem Fach anstreben und für die entsprechenden Studien/Literatur die deutsche Sprache benötigen.
2002 – 2007 Theologische Fakultät der Universität St. Klement von Ohrid, Skopje (Mazedonien), Orthodoxe Theologie, Abschluss: Diplom-Theol.
1998 – 2002 Gymnasium mit Fachschule für Eisenbahntechnik und PTT VerkehrDSU – Vlado Tasevski, Skopje